Por·t·rait, das - Substantiv, Neutrum


Wikipedia:

Ein Portrait (von französisch portrait) bzw. Bildnis ist ein Gemälde, eine Fotografie, eine Plastik oder eine andere Darstellung einer bestimmten Person. Das Portrait zeigt häufig nur das Gesicht der Person. 

Im engeren Sinn versteht man unter einem Porträt ein künstlerisches Bildnis. Ein porträtierender Künstler wird als Portraitist bezeichnet. Manche Portraitisten versuchen, im Portrait auch das Wesen bzw. die Persönlichkeit des Portraitierten anzudeuten, zu karikieren oder zu übersteigern.

Wie müssen Portraits für mich sein?

authentisch...


den Tatsachen entsprechend und daher glaubwürdig


echt, transpararent = authentisch

ehrlich...


unperfekt

nicht gestellt

nicht inszeniert


prägnant...


genau - treffend

so wie du bist...


traurig

wütend

melancholisch

fröhlich

verträumt

stark

souverän


Fine - Spontanität ist ihre Sache, aufgeschlossen, emphatisch, eloquent

Romy

Inszeniert, gestellt, künstlich


Diese typischen "Vorwürfe" an ein Portrait gilt es aus meiner Sicht ganz bewusst ins Visier zu nehmen.

Natürlich wird ein Portrait meist in einer nicht gerade alltäglichen Situation erstellt. Trotzdem denke ich, dass es gelingen kann dem/der Portraitierten gerecht zu werden - mit alle seinen/ihren Facetten. Ob man alles, was einen Menschen ausmacht in einem einzigen Bild darstellen kann bezweifle ich. Vielmehr gilt es den Moment festzuhalten oder bestimmte Eigenschaften und Gefühle oder Emotionen in den Vordergrund zu stellen.


Dabei sind Übertreibungen oder Überhöhungen durchaus erlaubt und sinnvoll, um einer bestimmten Aussage Nachdruck zu verleihen.


Hilfsmittel

Insignien

Props

Hintergrund

Sitzgelegenheit

Inszenierte Bilder - Ja, aber...


Der Begriff "Konzeptionell" gefällt mir persönlich besser. Er beschreibt besser die Idee dahinter.

Konzeptionelle Fotografie kann karikieren, übersteigern.

Aber, muss inszeniert, auf Portraits bezogen, immer gleich schlecht sein?

Ich denke nein, das kann auch bei Portraits sinnvoll und sogar hilfreich ein.

Wenn jemand zu mir ins Studio kommt um traurige Momente zu verarbeiten und in Bildern festhalten möchte, muss er/sie dann zwingend traurig sein?

Oder nehmen wir wütend. Ich möchte ehrlich gesagt nicht, dass ich wütende Menschen fotografieren muss...

Trotzdem kann man versuchen Emotionen und Gefühle in den Bildern darzustellen indem man gemeinsam versucht gewisse Stimmungen zu erzeugen. Ich sage, dass mit aller Vorsicht und allem Zweifel.

Dennoch meine ich, dass mir das in einen Situationen gemeinsam mit dem/der zu Portraitierenden schon oft gelungen ist.

Wichtig ist nur das beiden Seite vor und hinter der Kamera, die gleiche Absicht verfolgen und nicht einer den anderen vorführt um sein Bild zu bekommen.

Netti - aus dem bisher emotionalsten Shooting was ich je hatte.

Lilly lacht gern, wird aber nicht gern dabei fotografiert.

Selbst- versus Fremdwahrnehmung


In der Psychologie bezeichnet das Selbstbild die Vorstellung über die eigene Person. ... Das Selbstbild orientiert sich stark an dem Ideal- oder Wunschbild, also dem, wie wir sein wollen.

Ein Fremdbild hingegen ist das Bild, das sich andere über uns machen, beziehungsweise das Bild, das sich diese Person über andere macht.


Im Johari-Fenster sind die folgenden vier Aspekte beschrieben:


Die vier Felder der Johari-Fensters:

  • Öffentlich - ist alles, was ein Mensch von sich preisgibt, was also ihm selbst und anderen bekannt ist
  • Geheim - Geheim ist alles, was der Betroffene weiß und kennt – also was ihm bewusst ist, aber anderen entweder unwissentlich nicht zugänglich macht oder bewusst vor ihnen verbirgt.
  • Blinder Fleck - Unter dem „blinden Fleck“ versteht man alles, was vom Betroffenen ausgesendet und vom Empfänger wahrgenommen wird, ohne dass sich der Betroffene dessen bewusst ist. Andere erkennen Verhaltensweisen und Merkmale, die der Betroffene bei sich selbst nicht wahrnimmt.
  • Unbekannt - ist alles, was weder dem Betroffenen noch anderen bekannt ist. Es handelt sich um unenthülltes Terrain.


(siehe auch Johari-Adjektive)


Warum steht das hier in meinem Beitrag zur Portraitfotografie?

Weil ich denke, dass man bessere Portraits fotografieren kann, wenn man sich genau damit auseinandersetzt wer da vor einem sitzt. Und genauso bin ich davon überzeugt, dass ein Mensch der sich hin und wieder fragt, wer er ist, der spannendere Mensch ist, als der dem das egal ist.

Warum vergleichen wir uns ständig?


Im Prinzip ist uns sicher allen bewusst, dass uns diese ganze Vergleicherei, vor allem, wenn es in Richtung Neid geht, nicht weiterbringt. Trotzdem tun wir es immer und immer wieder, meist sogar ganz unbewusst. Dabei geht es beim Vergleichen gar nicht um unser Gegenüber, sondern viel mehr um uns selbst. Wir wollen herausfinden, wo wir stehen. Wir wollen uns ein realistisches Bild von uns Selbst machen. 

Habe ich realistisch geschrieben? Das wäre der positive Ansatz, der durchaus sinnvoll und nachvollziehbar wäre.

Aber bringt uns das weiter? Ich denke in den meisten Fällen nicht.

Sicher ist die Suche nach Orientierung, Inspiration oder Vorbildern in der Kunst unerlässlich, aber trotzdem ist die eigene Idee oder das Verfolgen eigener Ziele wichtiger als alles andere.

Christine ist ein sehr offener ehrlicher und achtsamer Mensch. Jeder normale Mensch würde sagen: sie ist richtig nett.

Lena - am Ende eines langen Shootings (die nicht geplanten Bilder)

Zeig mir Dein ICH!


ganz nackt - ohne Schutzpanzer, unverstellt (ohne Schneckenhaus)

Wahrhaftig!

Gefühle und Emotionen kannst Du gern zulassen. Zumindest unterdrücken solltest Du sie keinesfalls.


Nackt sein bedeutet nicht immer gleich ohne Kleidung zu sein. Für manche Menschen ist es zum Beispiel viel schwieriger sich ohne Make-up fotografieren zu lassen, also ohne die Fassade die sie jeden Tag der Welt da draussen präsentieren.

Für Andere wiederum ist es schwierig sich mal nicht nackt zu zeigen und den Körper fotografieren zu lassen, sondern sich mal mit Klamotten vor die Kamera zusetzen und das Gesicht in den Fokus des Geschehens rücken zu lassen. Das ist für diese Menschen viel intimer als sich nackt zu zeigen.

Wieder Andere sieht man immer nur lächelnd, sobald man als Fotograf die Kamera zur Hand nimmt. Es ist schön Menschen lachen zu sehe, bitte versteht mich nicht falsch. Aber gibt es immer etwas zu lachen? Sollten wir nicht einfach auch mal nicht lachen dürfen ohne uns dafür erklären oder gar schämen zu müssen?

Zeig mir Dein ICH, versuche bitte nicht für etwas anderes darzustellen als Du bist oder im Augenblick gerade fühlst.

Was ist jemand bereit von sich preiszugeben?


Es klingt wahrscheinlich sehr komisch, aber es ist das größte Erlebnis zu sehen wie sich Menschen vor der Kamera öffnen, ihren Emotionen freien Lauf lassen.

Das ist der Punkt wo beiden Seiten sich komplett dem Augenblick hingeben können, ja müssen. Jetzt entstehen die echten Bilder. Niemand denkt mehr an Posen, ans Make-up, an das Licht oder an die richtige Blende.

Jetzt wird der Moment festgehalten.


Sich preisgeben – Durch Mitteilen und Teilen persönlicher Geheimnisse mit anderen verringert sich der Aufwand, der für die Geheimhaltung betrieben werden muss und vergrößern sich die Freiheit und der Handlungsspielraum.


Beobachtungen mitteilen – Durch Mitteilen von Beobachtungen direkt an den Betroffenen gewinnt dieser Erkenntnisse über sich selbst und kann so seinen privaten und öffentlichen Handlungsspielraum bewusster wahrnehmen und ausfüllen.


Letzteres betreibe ich zuweilen sehr bewusst unnatürlich so behutsam wie möglich.

Da ich meist mir mehr oder weniger fremden Menschen gegenübersitze, versuche so offen wie möglich über Dinge zu sprechen, die mit für das Bild relevant erscheinen.


Ein Beispiel: Hat jemand eine krumme Nase, dann macht ein Portrait mit direkten, geraden Blick in die Kamera scheinbar keinen Sinn. Ich könnte jetzt versuchen irgendwelche seitlichen Posen zu bevorzugen und das Thema nicht ansprechen. Das schränkt die Möglichkeiten extrem ein. Viel besser finde ich es, frei heraus die Nase direkt zu thematisieren. Meist weiß die/der Betroffene von unzähligen Blicken in den Spiegel, dass die Nase schief ist. Also zeige ich mich in dem Falle nur als guter und aufmerksamer Beobachter, wenn ich es anspreche. Mir ist das noch nie negativ ausleget worden.

Nach dem diese Hürde genommen ist, kann man viel freier agieren, vor und hinter der Kamera.

Priska ungestellt, unverkleidet, einfach Priska...

Freia - so schneite sie im Mai 2019 in mein Leben. Mit selbst geschnittenem Pony, den sie nicht mochte.

Posingtipps für ungestellte Bilder?!


Den Widerspruch erkennst Du selbst, oder?

Trotzdem ist es mir wichtig auf dieses Thema einzugehen. Denn selbstverständlich kann man im Team aus Fotograf und Model versuchen die Bilder umgestellt aussehen zu lassen. Schließlich weiß der Betrachter später nicht wie die Bilder entstanden sind.

Ein paar einfache Tipps könnten lauten: Zieh Deine aktuellen Lieblingsklamotten an, bring Deinen Lieblingsmenschen mit. Und betrachte den Fotografen nicht als Feind (der hinter der Kamera).

Ähnlichkeit - Ich-/Selbstbezug


Erkenne ich mich auf den Bildern?

Bin ich zufrieden mit mir?

Was denken die anderen Betrachter dieses Bildes?

Helena bei unserem ersten Shooting. Sie ist nicht zu beschreiben.

Line - eines meiner ersten Bilder, die ich von ihr gemacht habe.

Muss man schön sein um fotogen zu sein?


Dieser Text steht an der denkbar ungünstigsten Stelle, umgeben von schönen Menschen. Aber vielleicht stelle ich die Frage mal anders herum? Ist man unbedingt fotogen, nur weil man schön ist? Das ist auch ungerecht formuliert! Zumal wir schöne Menschen lieber ansehen als Hässliche. Um Gottes Willen! Gibt es hässliche Menschen? Nein, sie entsprechen nur nicht unserem gesellschaftlich geprägten Idealbild.

Den Begriff hässlich mag ich eh nicht. Er ist abwertend und in hundert Prozent aller Fälle ungerecht. Vielmehr ist jeder mensch wie er ist, spannend zu erkunden allemal.

Wenn ich jemanden frage, ob ich Fotos von ihr/ihm machen darf und zur Antwort bekomme „Nee, lass mal ich bin nicht fotogen", dann könnt ihr sicher sein, dass ich nicht locker lasse, bevor die Person vor meiner Kamera sitzt.

Mensch, lach doch mal!


Ich hoffe, dass mir dieser Satz nie über die Lippen kommt. Wenn doch möge bitte in diesem Augenblick meine Speicherkarte einen defekt haben...


Emotionen auf Kommando. Es ist toll, wenn Schauspieler das können. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Schauspieler oder eine Schauspielerin fotografiert. Es ist sicher sehr spannend und irgendwann würde ich das gern mal machen.


Aber bei "normalen" Menschen bekommt man auf dieses Kommando kein Lachen, sondern ein Grinsen...


Vielmehr ist es an dem Fotografen Situation zu schaffen in denen eine Stimmung entsteht, die zum Lachen anregt. Wenn die/der zu Portraitierende diese Absicht dann noch nicht einmal spürt oder als erzwungen wahrnimmt, dann bekommt man ein echtes, ungestelltes Lachen. Das funktioniert, garantiert.

Manchmal/meistens ist man als Fotograf nämlich nicht nur Fotograf sondern auch Animateur oder sogar der Clown.

Ela - am Ende eines langen intensiven Shootings

Vanessa - Wohin sie wohl schaut? Oder träumt sie? Wann ja, wovon?

Der Einfluss des Fotografen auf das Portrait


Richard Avedon:

"Meine Portraits verraten mehr über mich, als über die Personen, die ich fotografiere."

Was meint er damit?

Es gibt viele Abhandlungen über dieses Thema. In einem sind sich alle Wissenschaftler ziemlich einig: Menschen reagieren auf Menschen. So ist das selbstverständlich auch Verhältnis der Akteure vor und hinter der Kamera.

Vertrauen und eine offene, kreative Arbeitsathmosphäre können helfen...


Was bedeutet dieser Satz für meine Portraitfotografie?

Als Erstes muss ich dazu sagen, dass ich mein Geld nicht mit der Fotografie verdiene. Das hat den großen Vorteil, dass ich keine Dienstleitungen anbiete, und deshalb nur Bilder mache, die ich auch machen will. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass ich nur mit den Menschen "arbeite", die ich fotografieren möchte und die sich von mir fotografieren lassen möchten. Dieser Umstand ist aus meiner Sicht ganz wichtig für das Verhältnis zischen Fotograf und der/dem Portraitierten.

Es gibt von vor herein nicht die Barriere des sich Verschließen, des nicht Wollens. Es gibt diesbezüglich keine Barrieren, die abgebaut werden müssen. Das Verhältnis ist von Anfang an auf eine kreative Zusammenarbeit ausgerichtet. 


Bis die Kamera verschwindet...


Oftmals erlebe ich am Anfang eines Shootings, dass da etwas Nervosität herrscht, dass sich der/die zu Portraitierende vielleicht sogar zu Hause vor dem Spiegel ein paar Posen oder Gesichtsausdrücke überlegt und ausprobiert hat.


Wenn diese unangenehme Gefühl verschwindet, sich von seiner besten Seite zeigen zu müssen, wenn der Fotograf nicht mehr mit dem Licht und seiner Kamera auf mich zielt um mich "abzuschießen", wenn der Typ gegenüber einfach nur gerade zufällig ein Kamera in der Hand hat, oder einfach nur mit mir redet und nebenbei ein paar Bilder macht.

Hannes - aus der Reihe "Hackfressenfotografie"

Stina - küsst ihren Freund

Hackfressenfotografie


Den Begriff hat Hannes geprägt. Er hat verschiedene Fotografen und andere Fotografieinterssierte angesprochen und sie gebeten Bilder von Ihm zu machen.

Sein Zeil war es Bilder zu bekommen die sein Beziehung zum Fotografen zeigen.

Dies war aber auch der einzige Hinweis den man als Fotograf von ihm bekommen hat. Den Rest hat er dem jeweiligen Fotografen überlassen. Es sind ganz unterschiedliche Bilder entstanden. Ich habe eher klassische Portraits von ihm gemacht, andere haben wesentlich mehr inszeniert, wieder andere haben Schnappschüsse auf der Strasse gemacht...



Die Begleitperson


Für viele Fotografen ein schwieriges Thema. Aber warum?

Wenn ich nicht mit einem Profi vor der Kamera arbeite, dann ist die Person in einer für sie ungewohnten Umgebung leicht abzulenken, bzw. tut sich schwer sich auf die Situation einzulassen, wenn da eine bekannte Bezugsperson im Raum ist.

Je nach Shootingziel bespreche ich das ganz deutlich mit dem Model, ob ich eine Begleiterperson dabei haben mag oder nicht. Bissher konnte ich das immer vom erklären, dass das Model meine Beweggründe verstanden hat.

Anderseits lasse ich mich sehr gern bewusst darauf ein, wenn jemand eine andere Person mitbringen möchte. Es stellt mich vor die Aufgabe "trotzdem" gute Bilder zu machen. Das Unerwartete finde ich sehr spannend und ich versuche meist die entstehenden Situationen zu nutzen.


Im Bild oben habe ich ihren Freund gebeten sich ein wenig versetzt hinter mich zu stellen und sie habe ich gebeten mit ihm zu flirten. Wei man sieht, weiß sie wie das geht...

Ich - festgehalten von Anna Försterling

Cynthia

Seitenwechsel


Kann ich jedem Fotografen empfehlen.

Das war eine sehr interessante Erfahrung.

Unterschiedliche Arbeitsweise, von verschiedenen Fotografen und Unterschiede zur eigenen Arbeit.

Anna zu mir: "Halt doch einfach mal den Mund."

Das richtige Outfit fürs Portraitshooting


Kleidung lenkt ab.

Sollte daher einfach sein.

Gern auch schulterfreie Kleidung.


Katja - am Fenster - an einem völlig entspannten Vormittag

You and me - together

Hoch oder Quer - das ist hier die Frage.


Wie ihr seht habe ich für diese Webseite das Querformat gewählt.

Warum?

Landscape - Hintergrund - Native Space...

Peter Lindbergh


Der richtige Bildausschnitt?

Paarshooting - eine besondere Herausforderung


bla, bla

Konzentration.

Der Fotograf ist der Fremde.

Beziehungen darstellen, Geschichten erzählen.

Chiara - hat die traurigsten Augen der Welt

Weiwei - sie erzählt und fängt plötzlich an zu weinen...

Das Vorgespräch - versus Smalltalk.


Sie kommt zur Tür herein, fragt ob sie ihre Schuhe ausziehen darf, setzt sich auf den Sessel, nimmt ihre Füsse hoch und legt die Arme um die Knie.

Jetzt kann es losgehen, denke ich...

...wir reden...


Bei mir gibt es keinen Fragebogen, weder auf Papier noch im Kopf. Meist hat man zwar vorher schon ein paar Gedanken ausgetauscht, grobe Bildideen besprochen, Aber das Kennenlernen beginnt jetzt.

Natürlich ist Smalltalk erlaubt, obwohl ich das Wort überhaupt nicht mag. Es impliziert für mich von vorn herein die Absicht an der Oberfläche zu bleiben.

Manchmal ist das so. Mir reicht das oftmals aber nicht aus um jemanden gut portraitieren zu können. Und viel wichtiger noch, ich empfinde es als Herabwürdigung meines Gegenübers, wenn ich von vornherein nicht zu mehr als Smalltalk bereit bin.


Außerdem bin ich neugierig und frage mehr als mir selbst manchmal lieb ist...

Präsentation - Repräsentation


Environmental Portraits - ich mag den Begriff nicht, aber trotzdem...


Insignien benutzen

Statussymbole

bei der Arbeit

beim Hobby

mit der Familie

mein Haustier


Wir versuchen dadurch, auch gefördert durch die Nutzung sozialer Medien, unsere Bilder einzigartig zu gestalten, sie sozusagen dem Vergleich mit anderen zu entziehen.

Man kann feststellen, dass den Bildern ein kollektiver Drang zur Performance

zugrunde liegt. Jeder und jede möchte sich als etwas Besonderes darstellen. Aber so individuell, wie erhofft, sind die Ergebnisse dann eben doch nicht. Die Präsentationsmuster wiederholen sich. Die digitale Fotografie mit ihren medialen Verbreitungsmöglichkeiten hat diese Entwicklung massiv befördert.

Lena - immer perfekt gekleidet.

Emy - ihr habe ich noch nie gesagt, was sie machen soll, wieso auch...

Das richtige Licht


weich, hart?

frontal, seitlich leicht von oben?

Was kann der Fotograf mit dem richtigen Lichter bewirken?


Ich kann, ehrlich gesagt nicht mehr hören, dass richtige, ernsthafte Fotografen nur bei Tageslicht fotografieren.

Was macht ihr nur im Winter, wenn es draußen kalt und nass ist?

Mottoshootings - sind das noch Portraits


Lieblingsmusik

Tanzen

Tücher

Wasser

Regen

Nebel

Blumen

Carolin

Mika

Normal versus Anders


Was ist normal?

Warum empfinden wir Dinge als normal?

Was hingegen empfinden wir als anders?

anders - abweichende Art und Weise, abweichend, verschieden

normal - entsprechend, vorschriftsmäßig, wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt

anders/normal in kulturellen und zeitlichen Kontext ( u.a. Mode, Musik, Film)

Das Unvollkommene nicht ignorieren, zeigen,

gar herausstellen?


Unvollkommenheit - mit Schwächen, Mängeln oder Fehler behaftet / oder unvollendet

Die Unperfektheit macht uns einzigartig.

Narben. Umgang mit nach aussen sichtbaren Krankheiten.

Lebenszeichen, Falten, graue Haare...

Geschichten erzählen, "in der Wunde bohren..."

Bodypositivity - steht für die positive Einstellung zum (eigenen) Körper, leider ist der Begriff aus meiner Sicht aktuell stark überstrapaziert wird auch oft im falschen Zusammenhang verwendet. es ist nämlich nicht nur, oder oft nicht der Körper, mit dem wir zufrieden sein sollten.

Lena

Melly und Rana

Schwarzweiß oder Farbe?


Das ist keine Frage, sondern die Antwort:

Urlaubsbilder sind bunt.

Braucht ein Bild einen Rahmen?


Ja, aber...

Raum geben.

Passepartout - hell oder dunkel, je nach Stimmung.

Ein richtiger Rahmen, aus Holz, aus Metall?

Ich rahme meistens schon beim Fotografieren, bei der Bildkomposition.

Instagram mag Rahmen nicht, ich schon.

Jenny - der direkte Blick in die Kamera, wenn das jemand kann dann sie.

Ava

Der direkte Blick


geradeaus in die Kamera, aber nicht starren

intensiv, aber nicht bohrend

fordernd oder herausfordernd

fragend oder staunend


Der direkteste Weg zum Fotografen.

Ein Auge oder lieber zwei?


Alle Menschen haben zwei Augen, eine Nase, einen Mund und die Lippen sind rot.

Eine alte Regel, oder besser ein Prinzip in der Portraitfotografie besagt, das dem Fotografen zugewandte Auge soll scharf gestellt sein.

Ja , aber...


Ich mag Bilder, auf denen man vielleicht auch mal nicht beide Augen sieht, weil ich das Licht extrem auf die Seite gestellt habe um besondere Kontraste zu erzeugen.

Oder ich stelle auf eine ins Gesicht fallende Haarsträhne scharf und nicht auf das Auge. Darf ich das? Selbstverständlich.

Viktoria

Maike

Kontraste lenken unseren Blick


Der hellste Punkte zieht unsere Konzentration auf sich.

Perspektiven

Linien

Kurven

Bildaufteilung

Unschärfen - Ambivalenzen


Ein unscharfes Bild gehört in den Papierkorb.

Ein unscharfes Bild bedeutet Imperfektion und damit Realität, Leben.

Ein unscharfes Bild zeigt uns nicht die Details um die es geht.

Ein unscharfes Bild ist künstlerisch wertvoll.


Sucht Euch etwas aus, dichtet etwas dazu, wie ihr wollt.

Ich sag nur: alles ist erlaubt, alles ist möglich.

Ich unterscheide ausschließlich in ungewollte Unschärfe (Papierkorb) und gewollte Unschärfeeffekte als Gestaltungsmittel.

Ob man mit der Verschlusszeit, der Bewegung, der Blende oder dem Drehen am Zoom arbeitet ist dabei zweitrangig.


Fakt ist: Möglichkeiten gibt es viele.

Janine - nach dem Bade (in der Mulde)

Sophie

Digital versus Analog


Ich kann die Frage nicht mehr hören!

Wenn ein Model auf "analog" steht, weil es das Korn liebt...

Analog hat mehr Leben...

Während des Shootings aufs Display schauen...

...wenn das Display den Fotografen aus dem jetzt reißt. (wtf)


Jegliche militante Meinungsäußerung zu diesem Thema geht ausschließlich von Analog-Fotografen aus. Das ist nicht verwunderlich, denn viele Digital-Fotografen haben nie analog fotografiert - nicht zuletzt auf Grund ihrer Jungend. Es sei ihnen gegönnt/verziehen.


Heißt das im Umkehrschluss, dass Analog-Fotografen alte Säcke sind? Meistens ja. Aber nicht immer. Immer mehr junge Leute entdecken den Prozess dahinter, lernen Bilder zu previsualisieren, lernen verstehen was Blende, ISO, Zeit machen, ohne direkt schauen zu können was passiert...


Und trotz alledem hat die neueste, geile Kameratechnik mit Sensor absolut ihre Berechtigung.


Ich, der ich beides liebe, bin fest der Überzeugung: Es ist scheißegal, mit welcher Kamera welchem Objektiv, ob auf Film oder Sensor, man gute Bilder macht.


Sicher unterscheiden sich die Prozesse ganz erheblich. Und auch da, ich liebe beide Arbeitsweisen. Am Ende liegt aber in beiden Fällen ein gedrucktes Bild vor einem auf dem Tisch oder hängt an der Wand.


Und es sagt einem etwas, oder nicht?

Fotografieren im Flow -

Reden oder Schweigen


Loben?

Kritisieren?

Feedback geben?

Ideen austauschen?

Anweisungen geben oder fließen lassen?


Der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi prägte die Flow-Theorie maßgeblich. Er geht davon aus, dass dieses Flow-Erlebnis nur haben kann, wer nicht über- oder unterfordert ist und wer seine Tätigkeit spielerisch (kreativ) ausüben könne.


Das bedeutet, dass du einen Flow erleben kannst, wenn du mit deiner Aufgabe vertraut bist und du dich während des Arbeitens ausleben kannst.


Üben, üben, üben...

Du musst mit Deiner Kamera verschmelzen...

Lena - eine lange Geschichte

Melly

Nah ran oder lieber weiter weg?


Das ist nicht nur die Frage nach Tele- oder Weitwinkelobjektiv.

Der Mensch ganz nah, ganz direkt.

Der Mensch in Beziehung zu seiner Umwelt. (Kontext)


Ein „Environmental Portrait“ ist die Aufnahme einer oder mehrerer Personen an ihrem Arbeitsplatz oder einem ähnlichem Umfeld, in der die Person zwar immer noch im Vordergrund steht, aber die Umgebung einen erklärenden, zur Person passenden Kontext bietet.



Offen oder geschlossen? - ich meine die Blende


Die Frage ist so alt, wie mancher Geschmack schlecht.

Einige behaupten ja, offenblendig fotografiert nur der der es kann.

Man braucht ja schon die richtige Kamera und das richtige Objektiv...

...und man muss auch irgendwie fokussieren können, ob manuell oder automatisch...

Alles richtig, alles Blödsinn!

Die Blende/die Freistellung ist ein Gestaltungsmittel wie jedes andere.

Steht der Mensch im Mittelpunkt ist das Freistellen sicher ein gutes Mittel die Aufmerksamkeit des Betrachters zu lenken, wie auch durch Kontraste, Linienführung und Rahmen.

Stehender Mensch in Beziehung zum seiner Umwelt ist es eher hinderlich, allzuviel freizustellen.

Cristina - Am Fenster mit Wind im Haar.

Priska - ein Unikum.

Bild und Wort - Das Wort zum Bild


„I always thought good photos were like good jokes. If you habe to explain it, it just isn‘t that good.“ -Anonym 


Habe ich etwas zu sagen, das nicht schon das Bild sagt?

Will ich etwas ergänzen um den Betrachter zu lenken, zu leiten oder will ich das absichtlich nicht?

Braucht ein Bild immer einen Titel oder eine Bildunterschrift?

Sender - Medium - Empfänger

Interpretationsspielraum / eindeutige vs. mehrdeutige Bilder





Relevant oder nicht?


Die Frage der Relevanz von Kunst ist eine sehr heikle.

Die Frage der Relevanz eines Fotos hingegen...

Oops, das hieße ja nicht jedes Bild ist auch Kunst.


Die Suche nach Relevanz, Bedeutung oder Aussage kann uns manchmal in unserer Kreativität behindern, anderseits aber auch beflügeln.

Ich glaube, dass ist von vielen Dingen abhängig, der Persönlichkeit des Künstler, der Stimmung der Tagesform.


In jedem Falle befördert sie den Prozess.


Eines würde ich für mich und meine Fotografie ausschließen: Meine Kamera in den P-Modus zu stellen, den Fokus auf einen Meter zu stellen, dann den Selbstauslöser auf 2 Sekunden, abdrücken und die Kamera in die Luft werfen.


Dabei kann sicher ein tolles Bild entstehen, aber es hat niemals irgendeine Relevanz.

Anne - ein Teil von ihr

Nadine - fragile, not fragile.

Der Künstler als Kontext


"Bilder, welche Du gemacht hast haben Einfluß auf die, die Du noch machen wirst. So ist das Leben. John Sexton


Der Kontext ist, dass sich alle Menschen freiwillig vor meine Kamera setzen. Sie kennen meine Arbeiten, manchmal mich, sie wissen also was sie zu erwarten haben: Schwarzweiß, nichts retuschiert, und meist ein „nichtvorteilhaftes“ Licht, einen verrückten Fotografen.

Das ist das, was ich in jedes Shooting einbringe, neben den vielen neugierigen Fragen, die ich stelle.


Man wird mit seine Arbeiten die alle erreichen, das ist aber auch gar nicht das Ziel. Erkennt bzw. akzeptiert man diesen Punkt, dann genießt man die Freiheit sich auf seine Zielgruppe konzentrieren zu können. Aber auch dies wird mein Handeln nicht maßgeblich leiten.


Was der Betrachter erwartet ist für mich nicht elementar, sondern das was ich erzählen möchte. Wenn ich zu erst auf Akzeptanz aus wäre, würde ich viel von meiner Kreativität verlieren. Zu erst muss ich meine Arbeiten mögen! Geleitet bin ich dabei nicht in erster Linie vom Ergebnis, sondern von der Freude am Prozess.


Mood

Projekt

Interaktion

Geschichten erzählen mit nur einem Bild


"Worum geht es?" ist nicht das Gleiche wie "Was ist passiert?"

Die Suche nach der Geschichte.

  • Grundthema (innere Beteiligung des Betrachters
  • Das Geheimnisvolle
  • Die Handlung
  • Die Beziehung zwischen den Charakteren (bei Paarshootings)

(Details in "Die Seele der Kamera)


Sich der fotografischen Mittel bewusst zu sein und sie gezielt einzusetzen, macht die Geschichte ansprechend und bestimmt bei denjenigen, die meine Fotos "lesen", auch zuverlässiger, was diese dabei fühlen sollen, um meine Fotos tiefer zu erleben.


Vicky - im Weizenfeld

Stephanie - angestellt, ungeschminkt

Narrative Fotografie


Aus dem Englischen übersetzt - Narrative Fotografie ist die Idee, dass Fotografien verwendet werden können, um eine Geschichte zu erzählen. Allen Feldman erklärte, dass "das Ereignis nicht das ist, was passiert. Das Ereignis ist das, was erzählt werden kann".


Fortsetzung...

Es gibt demnach (meiner Meinung nach) keine nicht narrative Fotografie. Den selbst das langweiligste Bild erzählt eine Geschichte. Leider eine langweilige Geschichte - Maja ihr wirst schon, was ich meine.


Wenn es also nach mir geht, braucht es diesen Begriff nicht.


Die, die ihn verwenden wollen uns damit nur sagen: Auchtung, ich erzähle eine Geschichte. Sie trauen uns als den Betrachtern ihrer Bilder nicht zu, dass wir und selbst entdecken, erkunden, suchen, interpretieren...

Störer im Bild


Darf man eigentlich auch einfach mal etwas vor das Objektiv halten?

Darf man auch mal durch ein ungeputztes Fenster fotografieren?

oder, oder, oder...


Peter Lindbergh zitieren,

Beispiele


Denise - Ich bin Ich. bin Ich...

Juliane - ohne Worte

Erwartungshaltungen


Entleeren

sich frei machen

offen in neue Situationen, Begegnungen gehen


Buddhismus (tbd)

Out of cam


Ich lach mich tot.

Diesen Blödsinn hört und sieht man aber immer wieder einmal. Vor allem dann wenn ein Fotograf sagen will: Schaut her ich bin so toll, meine Bilder brauchen keine Bearbeitung.

Ja, aber...

Julia - ganz spontan angesprochen, schon da.

Franziska - so lieb.

Es gibt so Worte - Unwort


Manche Begriffe begegnen einem immer wieder, bei einigen davon wundere ich mich, bei anderen hingegen weiß ich sofort - die mag ich nicht.


Modelsharing

Playshooting

"feine Arbeit"

narrative Fotografie


tbc...

TfP nur bei Portfolio-Erweiterung


Gähn...

Akt mache ich nur auf pay.

Sylvia aka. Francesca

Josephine - ihr Instagram-Name ist Programm.

Identität


Link zu Artikel von René Nesca?

Transparenz


Ein Foto - ich meine eine Foto und nicht ein ein Bild - kann nichts verbergen. Alles was man fotografiert hat ist zu sehen. Ds heißt es besteht völlige Transparenz. Man fängt den Augenblick ein, wie er ist/war. Man hat nachträglich keine Möglichkeit etwas dazu zu dichten oder etwas was geschehen ist, anders zu machen.


Alles richtig - alles falsch.


Natürlich kann man alles manipulieren, inszenieren und den potentiellen Betrachter versuchen in die Irre zu führen.


Aber selbst wenn man dies ganz bewusst NICHT macht, sondern sich einfach nur um den Augenblick kümmert... Es ist nicht sicher gestellt, dass der Betrachter auch das sieht was der Fotograf zeigen wollte.

Cynthia - kurze Haare, mehr Raum für das Gesicht

Olga

Die Appostion


Als Apposition oder Beisatz wird in der deutschen Grammatik ein Untertyp von Attributen bezeichnet, also von Ausdrücken, die sich mit einem Substantiv oder Pronomen verbinden.


Cynthia, die Kurzhaarige

Olga, die Ausdrucksstarke

(oder umgekehrt, es trifft beides auf beide zu)

etc.


Portraits können Apposition.

Achtsamkeit


achtsame Bilder

spürbare Bilder

nicht wertende Bilder


Schärfe, Kontrast, Perspektive, Farbgebung, Blendenöffnung usw. Jeder dieser Elemente kann man für die Bildgestaltung nutzen. Jedes einzelne davon sollte eine bewusste Entscheidung sein und zur Erzielung der erwünschten Bildwirkung dienen.

Bei der Fotografie wie auch der Malerei hat der Künstler einen großen Kasten gefüllt mit visuellen Werkzeugen. Diese bewusst, achtsam einzusetzen und permanent zu verbessern, zu verfeinern und zu differenzieren führt über Jahre zu einer eigenen Bildsprache.


Jenny - Was soll ich sagen?

Johanna - junges, bewegtes Leben

Interpretation


gewollte Aussage des Künstlers

vs.

Interpretation des Betrachteres

Bilder ein kollektiver Drang zur Performance


Jeder und jede möchte sich als etwas Besonderes darstellen. Aber so individuell, wie erhofft, sind die Ergebnisse dann eben doch nicht. Die Präsentationsmuster wiederholen sich. Die digitale Fotografie mit ihren medialen Verbreitungsmöglichkeiten hat diese Entwicklung massiv befördert.


Social Media...

Debby

Sarah

Das Selbstportrait


"Der kritische Dialog mir dem eigenen Ich."

Selbstportraits sind das Gegenteil von Selfies!

Zeit mit sich selbst verbringen

Zeit in sich selbst investieren

Fotos machen, die man sonst mir niemandem machen möchte, nicht einmal mit der vertrautesten Person auf der Welt.

"Der eigene Körper als Spiegel, Nacktheit, Verletzlichkeit."


"Je schwächer das Selbstwertgefühl, desto verzerrter das Körperbild."

Theorie: Je stärker ein Menschen in soziale Gefüge eingebunden ist, um so mehr Kontakt er hat, um so mehr Feedback bekommt er auch zu sich selbst. Und das führt auch zu einem realistischeren Selbstbild.


Sich zu sich selbst zurückziehen - in eine sicheren Raum begeben.

Ausprobieren ohne Wertung eines Anderen. Es ist niemand da, der beobachtet.


Selbstportraits als Therapie im Umgang mit dem eigenen Ich, dem eigenen Körper, der eigenen Seele.


Auch hier spielt der Vergleich mit Anderen eine große Rolle.


„Es ist eine Frage der Bequemlichkeit. Ich bin immer verfügbar.“

F.W.


(tbc)

gefällige Bilder - gefällige Kunst


gefällig = nett, ansehnlich, etc.

Zu wessen Gefallen?

Warum? (Anerkennung, Feedback etc.)

Darf Kunst gefällig sein?

Muss Kunst gefällig sein?

Welche Rolle spielt der Betrachter, der Kulturkreis, etc.?


"unsettling"?


Sabrina

Salome

Sara. Es ist nicht so wie es aussieht.

Franzi

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Frida

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