Schwarzes Wasser schweigsam wie ein Grab. 

Welch Geheimnisse es verstecken mag? 

Schreie verhallen in der Dunkelheit, 

alles was bleibt ist Einsamkeit. 

Keine Erinnerung kein Bild vor Augen, 

wie soll man so an etwas glauben? 

Eisige Tränen auf nackter Haut, 

ein Strand aus Sorgen, Angst und Wut gebaut. 

Die Wellen greifen nach Tatzen, Krallen, Füßen und Schuhen, 

viele Geschichten die im Sand und im Meer ruhen. 

Nebel erstickt das Land, Silhouetten von Krähen und Möwen am Rand. 

Die Welt verliert langsam die Farbe, 

und auf dem Steg thront ein Rabe. 

Jede Träne versiegt, jedes Lachen verstummt, 

der Rabe krächzt und tut es kund. 

Totenstille auf dem Meer, Möwen flattern panisch hin und her. 

Etwas kommt und etwas geht, bis das der Hauch des Todes fortweht. 

Die Füße nass und kalt, doch die Wunden und der schmerz so alt. 

„Es gibt keine Antwort auf die Frage.“, krächzte der Rabe. 

So geh ich fort, doch Frage und Rabe bleiben an diesem Ort.


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